Verhandlungstricks der Kids

Intuitive Strategien, von denen wir lernen können


Sie sind stets optimal vorbereitet, bestens strukturiert und argumentativ absolut stark? Damit beherrschen Sie die hohe Kunst der Verhandlung! Sie fühlen sich grade nicht angesprochen und wünschen sich mehr Sicherheit in Ihrem Verhandlungsverhalten?

Jeder von uns verhandelt täglich - unbewusst und bewusst. Bereits im Alter von 2 Jahren verhandeln selbst Kinder um Schlafenszeiten oder die Extraportion Schoki. Öfter als man annehmenn möchte, sind die Kids in ihren Verhandlungsstrategien intuitiv erfolgreich.


Kindliche Verhandlungstaktiken, von denen wir lernen können:

Sehr erfolgreich greifen Kinder auf erfolgreiche Strategien zurück, die wir manchmal nicht sofort erkennen:


1. Der richtige Zeitpunkt!

Kinder haben durchaus ein Gespür dafür, dass es gute und weniger gute Momente gibt, Wünsche zu äußern. Oft sorgen sie sogar dafür, dass ein guter Moment entsteht, indem sie beispielsweise unaufgefordert bei der Hausarbeit unterstützen. Wer kann da schon "nein" sagen, wenn im Anschluss zum Beispiel der Wunsch nach längeren Fernsehzeiten folgt?
Eine hervorragende Strategie!

2. Nein heißt Jein!

Kinder sind Meister im hartnäckig sein. Ein Nein bedeutet noch lange kein Nein, sondern weckt vielmehr den Kampfgeist und bedeutet: Die Verhandlung geht jetzt erst richtig los! Es werden kreativ Gründe genannt, die schließlich die eigene Position und das Ziel untermauern: Kinder gehen in der Regel also selbstbewusst in eine Verhandlung mit dem klaren Ziel, diese auf jeden Fall auch zu gewinnen!

3. Hochstapeln ist erlaubt!

"Ich bin der Einzige in meiner Klasse, der so früh die Party verlassen muss, sogar Ben darf länger bleiben!".  Wer hat diese Strategie in seiner Kindheit auf diese oder ähnliche Weise nicht benutzt? Wir möchten nicht, dass unser Kind benachteiligt ist und schon gar nicht möchten wir, dass es wohlmöglich ausgeschlossen ist. In der Regel lassen wir uns auf einen Kompromiss ein. Dass dieser wahrscheinlich clever von unserem Verhandlungspartner einkalkuliert war, ahnen wir...
Höher ansetzen und sich Spielraum verschaffen, ist also auf jeden Fall hilfreich!

4. Den richtigen Verhandlungspartner wählen!

Wer Kinder hat weiß: Kinder wissen immer intuitiv, welcher Elternteil offener für ihre jeweilige Anfrage ist. Manchmal holen sie Entscheidungsgehilfen, Geschwister oder Großeltern, mit ins Boot. Aber am Ende verhandeln sie immer direkt und mit dem richtigen Entscheider!


Ein gewisses Verhandlungstalent wurde uns also scheinbar in die Wiege gelegt. Viele kindliche Strategien können wir in unserer erwachsenen Arbeitswelt integrieren, andere müssen wir noch dazulernen.

Ziel des Seminars Erfolgreiche Verhandlungsführungam 1. Juni ist es, Ihr individuelles Verhalten, sowohl in der Kommunikation im Verhandlungsalltag, als auch bei Konflikten in Verhandlungssituationen, nachhaltig zu optimieren.

So geht´s: Schwierige Verhandlungssequenzen werden im Training besprochen und typische Verhandlungsverläufe werden praktisch geübt. Das individuelle Verhalten in spezifischen Verhandlungssituationen wird erlebbar gemacht, analysiert und Wege der Verbesserung werden aufgezeigt. Dabei sollen eigene Verhaltensmuster und „blinde Flecken“ (bezüglich Vorbereitung, Strategie und Taktik der Verhandlung) erkannt und individuelle Möglichkeiten durch überzeugendes Auftreten und Argumentieren ausgetestet werden.


Lassen Sie sich überraschen, wie viel kindliche Verhandlungsstrategie noch in Ihnen steckt!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team vom IHK-Bildungsinstitut
























dfas