Digitale Rechnungen und E-Invoicing

unter Beachtung der GoBD

Die elektronische Rechnungsübermittlung nimmt in der Praxis immer mehr zu. In etwa 80% der Fälle erfolgt die Übermittlung per E-Mail mit der „angehängten“ Rechnung als pdf-Datei. Jedoch setzt sich seit zwei Jahren das ZUGFeRD-Format wie auch die XREchnung durch, bei denen Datensätze übermittelt werden, die direkt übernommen und verarbeitet werden können.
Die Finanzverwaltung verlangt vom Steuerpflichtigen eine revisionssichere Archivierung für die Aufbewahrungsdauer, i.d.R. 10 Jahre. Aufbauend auf den rechtlichen Rahmenbedingungen können digitale Prozesse (z.B. von der Bestellung bis zur Buchung) automatisiert werden, so dass der Prozess beschleunigt und fehlerfreier laufen kann.
Die Finanzverwaltung hat sich in den vergangenen Jahren auch zunehmend mit der Digitalisierung befasst und kommt nunmehr mit digitalen Prüfungsansätzen in die Unternehmen. Daher sollten sich die Unternehmen beim Thema Digitalisierung auch mit den Jahre später folgenden Betriebsprüfungen beschäftigen, da spätestens dann nach einer Verfahrensdokumentation und den Daten gefragt wird.

Kernthemen:
Rechtliche Rahmenbedingungen (HGB/Steuerrecht) | Steuervereinfachungsgesetz 2011 | Das BMF Schreiben zu den GoBD (Inhalte und Auswirkungen) | Rechnungsübermittlungsverfahren (E-Mail Anhang und Download, EDI-Verfahren und ZUGFeRD-Rechnung) | E-Invoicing (ersetzendes vs. informatives Scannen) | Verfahren der Digitalisierung | Aufbewahrungspflichten | Verfahrensdokumentation des Scanprozesses | Prüfungsansätze der Finanzverwaltung

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter aus dem Rechnungswesen (speziell Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung) und ebenfalls an Führungskräfte, die für die Einführung eines E-Invoicing-Systems im Unternehmen zuständig sind.

Im Seminar werden mögliche Übertragungsformate für digitale Rechnungen vorgestellt, deren Vor- und Nachteile erörtert. Weiterhin werden die Anforderungen der Finanzverwaltung und der handelsrechtlichen Regelungen an die Archivierung vorgestellt. Daneben die allgemeinen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs. Mögliche Prüfungsansätze der Finanzverwaltung schließen sich an, da digitale Unterlagen auch digital geprüft werden können/müssen. Die Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) und die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) sind vom Steuerpflichtigen einzuhalten.

Kernthemen: Rechtliche Rahmenbedingungen (HGB/Steuerrecht) | Steuervereinfachungsgesetz 2011 | Das BMF Schreiben zu den GoBD (Inhalte und Auswirkungen) | Rechnungsübermittlungsverfahren (E-Mail Anhang und Download, EDI-Verfahren und ZUGFeRD-Rechnung) | E-Invoicing (ersetzendes vs. informatives Scannen) | Verfahren der Digitalisierung | Aufbewahrungspflichten | Verfahrensdokumentation des Scanprozesses | Prüfungsansätze der Finanzverwaltung

Dozent/-in: Dirk J. Lamprecht, Wirtschafts- und Unternehmensberater

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